RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#31 von Chris24 , 09.11.2006 12:42

Ach ja okay.

Danke


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#32 von truestepper , 09.11.2006 17:17

Das Problem ist letztendlich ganz klar. Man hatte die Wahl zwischen noch stärkeren Ausdünnungen oder halt beschissen kurzen Wendezeiten, um damit aber zumindest alle Takte anbieten zu können. Die Kursanzahl wurde in jedem Fall vorgegeben. Was willst Du als Fahrplaner machen wenn Dir beide Hände gebunden sind und Du zwischen Instabilität und Ausdünnung wählen kannst?!


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#33 von Thomas Häusler , 09.11.2006 17:59

Ich konnte mich heute nicht über verspätete Bahnen beschweren, eher das sie zu zeitig waren. Folge waren dann 17 bzw. 32 Minuten Umsteigezeit.

Wo soll denn nun an der Damaschkestraße (Ri. Ammendorf) gehalten werden? Am weißen Strich oder ganz hinten (Ri. Ad.)? Macht sich gut, wenn man im Haltebereich (weißer Strich) steht und dann die ganzen Fahrgäste der Bahn hinterher rennen müssen, weil sie bis zum Ende der Haltestelle durchfährt.


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#34 von Andreas , 09.11.2006 18:17

Eigentlich soll am Strich gehalten werden.Wie immer gibt es aber wieder welche die das nicht tun, vielleicht auch weil sie nicht immer einen Vogel gezeigt bekommen wollen von den Fahrgästen die vorne stehen.So langsam haben aber auch die letzten Fahrgäste lesen gelernt, im ersten Wartehäuschen ist nämlich ein Informationszettel angebracht.

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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#35 von Chris24 , 10.11.2006 09:27

Zitat von Andreas

Zitat von Michael
... durch ein mangelhaftes Kapazitätsangebot (Linie 7 nach Büschdorf, MGT6D auf der 5!!!)...



Das betrifft nicht nur die MGT6D auf der 5, sondern auch MGT-K Traktionen und Tatra Großzüge.Die 5 in Richtung Heide ist ab ca. 6.30 so voll, das bestimmt hier und da schonmal Fahrgäste zurück bleiben mussten.Kinderwagen und Fahrräder haben keine Chance mehr.
Die Ausrückende 6 um 06.55 Uhr vom Rosengarten wird mit jedem Tag voller, da hier alle Fahrgäste mitfahren die sich die volle 5 nicht antuen wollen (ich würde auch jeden früh mit einer fahren, mach ich aber schon lange nicht mehr), oder die nicht mehr reinpassen!Hier fehlt eindeutig die Linie 4 zwischen Ammendorf und Damaschkestraße.Da ich bis zum Fahrplanwechsel jeden früh mit der 4 gefahren bin, weiß ich, dass diese auch immer sehr voll war.

Andreas





Was passiert eigentlich mit der 6 die ausrückt und 7.10 in der Südstadt ist?


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#36 von Thomas Häusler , 10.11.2006 11:06

Zitat von Chris24

Zitat von Andreas

Zitat von Michael
... durch ein mangelhaftes Kapazitätsangebot (Linie 7 nach Büschdorf, MGT6D auf der 5!!!)...



Das betrifft nicht nur die MGT6D auf der 5, sondern auch MGT-K Traktionen und Tatra Großzüge.Die 5 in Richtung Heide ist ab ca. 6.30 so voll, das bestimmt hier und da schonmal Fahrgäste zurück bleiben mussten.Kinderwagen und Fahrräder haben keine Chance mehr.
Die Ausrückende 6 um 06.55 Uhr vom Rosengarten wird mit jedem Tag voller, da hier alle Fahrgäste mitfahren die sich die volle 5 nicht antuen wollen (ich würde auch jeden früh mit einer fahren, mach ich aber schon lange nicht mehr), oder die nicht mehr reinpassen!Hier fehlt eindeutig die Linie 4 zwischen Ammendorf und Damaschkestraße.Da ich bis zum Fahrplanwechsel jeden früh mit der 4 gefahren bin, weiß ich, dass diese auch immer sehr voll war.

Andreas





Was passiert eigentlich mit der 6 die ausrückt und 7.10 in der Südstadt ist?




Ist und bleibt eine 6, welche (wie alle Kurse der 6) abends in der Südstadt auf die 1 wechseln.


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#37 von Chris24 , 10.11.2006 11:22

Die 6 die 7.00 vom Reileck in der Südstadt ankommt fährt 7.02 wieder zum Reileck, die 7.10 vom Rosengarten kommt fährt 7.17 und die 7.15 vom Reileck kommt fährt dann 7.32 zum Reileck? Und ab da hat jede 6 17 Minuten Aufenthalt in der Südstadt???


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#38 von truestepper , 10.11.2006 18:19

Also, ich versuch mal den theoretischen Teil im Ansatz zu erklären.
Klar könnte man bei einer Umlauffahrtzeit von 55 min (27 plus 28) mit 3 min Wendezeit auf der einen Seite und 2 min Wendezeit auf der anderen Seite hinkommen. Die Probleme wären dann zum einen die Anwendung der Blockpausenregelung und zum anderen die Fahrplaninstabilität.

Also gehen wir wie immer davon aus, dass die HAVAG die 1/6-Pausenregelung anwendet. Bei 55 min Fahrtzeit wären das also mindestens 10 min Pause pro Umlauf. 55 plus 10 sind 65. Der nächste Takt liegt bei 75 (5 mal 15min). Ziehen wir von den 75 min Umlaufzeit im Takt die 55 min Umlauffahrtzeit ab, bleiben logischerweise 20 min Pause über? Das wären z.B. 2 am Reileck und 18 in der Südstadt, oder auch z.B. 3 min in der Südstadt und 17 min am Reileck.

Grüße


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#39 von Chris24 , 10.11.2006 20:28

Gibts eigentlich auch Verknüpfungen bei Buslinien? In der Heide kann ich mir das mit den Linien 34 / 36 vorstellen


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#40 von Chris24 , 10.11.2006 21:40

Hab erst heute wieder von meiner Mutter erfahren, das die 1 die um 7.42 ab Beesen fahren soll, erst 7.46 los fuhr, obwohl die Bahn pünktlich als Linie 2 in Beesen ankam.Der Fahrer allerdings ist erstmal ausgestiegen und hat sich ein Kaffee geholt.
Ich nehme mal an das den Fahrern das auch alles ein bißchen aufn Sack geht und sich grade Zeit lassen. Selbst wenn er pünktlich abgefahren wäre, für ein Ganga aufs WC hätten auch die 2 Minuten nicht gereicht.

Am Wochenende haben die Fahrer in Beesen 17 Minuten zeit auf beiden Linien, da ist keine Verknüpfung


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#41 von Katrin , 12.11.2006 20:37

Auch einem Fahrer steht mal ein Kaffe zu.Und wo soll er den Kaffe sonst holen,wenn nicht in Beesen?
Und er muß sich dann auch Zeit lassen,mit einem heißen Kaffebecher rennt es sich nun mal schlecht.


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#42 von Michael , 13.11.2006 10:59

Zitat von Katrin
Auch einem Fahrer steht mal ein Kaffe zu.Und wo soll er den Kaffe sonst holen,wenn nicht in Beesen?
Und er muß sich dann auch Zeit lassen,mit einem heißen Kaffebecher rennt es sich nun mal schlecht.


Spricht aber nicht dafür, daß die ganze Planung sonderlich gut durchdacht sei.


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#43 von Chris24 , 13.11.2006 13:26

Man kann an den Endstellen nicht nur 2 - 3 Minuten einplanen. Die ahrer der Linie 24 tun mir auch leid. Südstadt und Döllnitz jeweils nur 4 Minuten


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#44 von Michael , 13.11.2006 13:57

Zitat von Michael

Zitat von Katrin
Auch einem Fahrer steht mal ein Kaffe zu.Und wo soll er den Kaffe sonst holen,wenn nicht in Beesen?
Und er muß sich dann auch Zeit lassen,mit einem heißen Kaffebecher rennt es sich nun mal schlecht.


Spricht aber nicht dafür, daß die ganze Planung sonderlich gut durchdacht sei.



NACHTRAG:

Ich weiß: Es sind nunmal die finanziellen Zwänge, die den Fahrplan (mittlerweile) diktieren.

Daß es so aber nicht gut klappen kann, sieht man ja nun.

Der Straßenbahn-Nahverkehr in Halle pfeift, zumindest was die Kapazitäten zur HVZ angeht, auf dem allerletzten Loch. Und nicht nur zur HVZ: Auch der Besetzungsgrad der Linie 3 heute um kurz nach 9 war wieder mal jenseits der 100 %.

Meine Freude über die tatsächlich erreichten Verbesserungen im Liniennetz ist dadurch jedenfalls erheblich getrübt!


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RE: Verspätung durch Linienverknüpfung

#45 von FTB , 13.11.2006 14:13

Gleichzeitig merke ich aber auch eine "gefühlte" Abnahme der Fahrgastzahlen auf der S7.
In eine richtig quietschenge Straßenbahn mußte ich mich aber bis jetzt noch nicht reinquetschen (da hätte ich auch lieber auf die nächste gewartet). Manchmal sehr gut gefüllt mit Tendenz zur Überfüllung allerdings ja.
Meine Mitfahrten beschränken sich zwar an MF weitestgehend auf den Büschdorfer Ast (dann weiter mit der S-Bahn) und gelegentliche Behördengänge in die City, sind insoweit sicher nicht repräsentativ. Den Untergang des Abendlandes wegen des neuen Fahrplans herbeizureden halte ich dennoch für überzogen.
FTB


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