tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#1 von Tim Krause , 22.03.2012 19:20

Wie hier zu lesen ist:http://www.halleforum.de/nachric...torben.html kam es gestern wieder zu einem tödlichen Unfall mit einer Straßenbahn.

Was muss die Havag noch tun damit die Menschen aufmerksamer werden?

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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#2 von Ricardo , 22.03.2012 21:44

Zitat von Tim Krause
Was muss die Havag noch tun damit die Menschen aufmerksamer werden?



Die HAVAG muss da gar nichts machen. Eigentlich dachte ich immer das Studenten soviel Grips haben um zu wissen das man nach Links und Rechts schaut, aber man wird ja täglich immer wieder eines besseren belehrt.

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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#3 von HGlanert , 22.03.2012 22:25

Zitat von Ricardo
Eigentlich dachte ich immer das Studenten soviel Grips haben um zu wissen das man nach Links und Rechts schaut, aber man wird ja täglich immer wieder eines besseren belehrt.


Wie hoch ist denn der Anteil Studenten, die in (tödliche) Unfälle in Halle verwickelt sind? Ich glaube, diese Pauschalisierung ist nicht zutreffend, vielmehr werden ein schnell zu erreichendes Ziel (in diesem Fall die Straßenbahn) sowie die Kopfhörer diese Person abgelenkt haben. Und, wer abgelenkt ist, nimmt auch keine zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen wahr, außer dass er an seinem Fortkommen (per pedes) gehindert wird.

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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#4 von Tatralover , 22.03.2012 23:01

Es ist schlimm, was da wieder passiert ist. Warum rannte der Kerl drauf los? An der Schwimmhalle fährt doch theoretisch aller 4 min. eine Bahn in Richtung Göttinger Bogen und Soltauer Straße. Der Bereich ist von beiden Seiten ja gut einsehbar, daher ist es unerklärlich wie so ein Unfall passieren konnte. Die Kopfhörer spielen dabei vielleicht eine untergeordnete Rolle. Vielleicht war es mehr der Zeitdruck und die sichtbar stehende Bahn auf der anderen Seite, die ihn zum Rennen bewegten. Die HAVAG kann eigentlich nicht mehr, als große rote Schilder aufzustellen, die auf das Überqueren der Gleise mit besonderer Vorsicht aufmerksam machen. Wenn der Mensch dann nicht selbst alle möglichen Vorkehrungen trifft, um sicher über die Gleise zu kommen, ist er fast selbst an einem Unfall schuld. Es funktioniert überall, dass der Mensch mit dem Verkehr klarkommt. In der Merseburger Straße klappt es ja auch. Schlimm schlimm, dass wieder jemand aus Unachtsamkeit gestorben ist. Hoffentlich kommt der Fahrer der 644 schnell wieder auf die Beine und hoffentlich kann die Familie des Opfers den Unfall einigermaßen verarbeiten. Ich habe die 644 kurz nach halb zwölf am Markt sichten können, mit sichtbaren Spuren an der Frontscheibe, dahinter fuhr ein TGZ mit dem Ziel "1 Reileck" und ihm folgend eine MGT-K-Garnitur mit der Anzeige "E Frohe Zukunft". Die Nummern konnte ich nicht erkennen, da ich in ner "2" saß und nebenbei telefonierte.

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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#5 von Silvio , 25.03.2012 00:49

Nee Die HAVAG muss nur den Takt auf aller 10 min einengen so das die Leute nicht hinterder Bahn herrennen müssen dann passiert so was nicht mehr!
Aber die sparen wieder mal an der verkehrten Stelle!!
Das ist meine Meinung zum Unfall!

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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#6 von Locator , 25.03.2012 09:33

Zitat von Silvio
Nee Die HAVAG muss nur den Takt auf aller 10 min einengen so das die Leute nicht hinterder Bahn herrennen müssen dann passiert so was nicht mehr!
Aber die sparen wieder mal an der verkehrten Stelle!!
Das ist meine Meinung zum Unfall!


In den 1960er Jahren (bis zum 31.05.1968) gab es sogar einen 7,5 Minuten-Takt auf den Hauptlinien....

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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#7 von Bernd das Brot , 25.03.2012 10:34

Zitat von Silvio
Nee Die HAVAG muss nur den Takt auf aller 10 min einengen so das die Leute nicht hinterder Bahn herrennen müssen dann passiert so was nicht mehr!
Aber die sparen wieder mal an der verkehrten Stelle!!
Das ist meine Meinung zum Unfall!



Das Unfallopfer wollte eine Bahn in Richtung Eselsmühle erreichen. Und 4 Linien im 15 Minutentakt ergeben einen 3 bis 4 Minutenabstand.
Einfach mal nachdenken?

 
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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#8 von SaaleBulls83 , 25.03.2012 16:01

Hätte der verunglückte mal nach Links und Rechts geschaut bevor er die Gleise überquert anstatt nur seine lala musik zu hören, dann wäre das auch nicht passiert. Aber das ist weil Fußgänger oftmals achtlos einfach drauf los laufen ohne sich vorher mal zu vergewissern ob der Individualverkehr ein sicheres überqueren auch zulässt!!!

@silvio ein Wort zu Dir bzw. deinem Kommentar. In Städten wie in Düsseldorf oder Köln fahren die Bahnen teilweise in einem noch engeren Takt als hier in Halle und da funktioniert das auch ohne das was passiert. Jeder ist für sich selbst verantwortlich!!!!! Das hat mit Sparen nix zu tun.

 
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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#9 von funkenkutsche , 26.03.2012 11:48

Zitat von SaaleBulls83
In Städten wie in Düsseldorf oder Köln fahren die Bahnen teilweise in einem noch engeren Takt als hier in Halle und da funktioniert das auch ohne das was passiert. Jeder ist für sich selbst verantwortlich!!!!! Das hat mit Sparen nix zu tun.

Eigenartigerweise passieren die tödlichen Unfalle immer an der Strecke nach Halle-Neustadt. Dass dort schneller gefahren wird als in der Altstadr mit (offiziell) 20 km/h kann nur eine teilweise Begründung sein, offensichtlich sind die Leute in Neustadt wirklich unaufmerksamer beim Überqueren der Gleise. In engen und unübersichtlichen Altstadtstraßen (Große Ulrichstraße, Schmeer-/Rannische Straße/Steinweg, Große Steinstraße, Talamtstraße) passiert dagegen kaum etwas.

Übrigens: Auch zu Zeiten der Fußgängerbrücken und -tunnel gab es schon reichlich Unbelehrbare, die selbige aus Faulheit (?) nicht benutzten und wild über die Magistrale liefen. Ohne Straßenbahnbeteiligung waren die Unfälle wohl unspektakulärer und die Medien berichteten seltener darüber (besonders vor 1990).

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RE: tödlicher Verkehrsunfall an der Schwimmhalle

#10 von Zonendödel , 04.08.2012 20:45

In meinen Augen sind Leute die gegen eine Bahn oder im Allgemeinen gegen ein Fahrzeug rennen, womöglich bei roter Ampel und mit Kopfhörern auf dem Kopf, einfach nicht Lebensfähig.

Moderne Darwinsche Auslese, mehr fällt mir dazu nicht ein.

Soll heißen, egal welche Sicherheitseinrichtungen man erfinden mag, es wird immer wieder Tiefflieger geben, die diese mühelos überwinden und vor allem je mehr Sicherheitseinrichtungen, umso größer die "Vollkaskomentalität" und umso größer die tägliche persönliche Blindheit der Leute.

Mutter Natur sorgt immer für einen gewissen Ausgleich....nur daß der in der heutigen Zeit Straßenbahn und nicht mehr Säbelzahntiger heißt...

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