Frage zu Heck-an-Heck-Traktionen

#1 von Marko , 19.02.2012 15:18

Hallo,
meine Fragen an die Expertenrunde:
- wurde bei der Heck-an-Heck-gekuppelten T4D der jeweils hintere Wagen geschleppt oder fuhr er aktiv (rückwärts) mit? Wenn ja - waren dafür elektrische Änderungen erforderlich ?
- wenn ich es recht mitbekommen habe, fuhren die beiden Zweirichter 900 (ex 901) und 902 in ihren letzten Jahren als Pärchen... (korrekt ?) wurden sie dabei immer mit der B-Seite (ehem. Heck) gekuppelt oder war das egal ?

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RE: Frage zu Heck-an-Heck-Traktionen

#2 von HGlanert , 19.02.2012 15:45

Beide Fragen kann ich mit einem JA beantworten.

Beide Triebwagen der Heck-an-Heck-Traktion fuhren aktiv. Zwischen den E-Teilen der Kupplungen war ein Adapter zwischengeschalten, mit dem die Befehlsübertragung gewährleistet wurde.

Nach der HU 1999 fuhren die ZT4D häufig als Traktion. Gekuppelt wurden diese stets mit der B-Seite. An der A-Seite wurde mit der HU kein E-Teil mehr installiert. Ein Kuppeln mit der A-Seite war also nur noch mechanisch möglich.
Das E-Teil eines Wagens war spiegel"verkehrt" geschalten, so dass problemlos gekuppelt werden konnte. Heute kann jedoch nicht mehr nachvollzogen werden, welcher Wagen umgekehrt gepolt ist/war.

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RE: Frage zu Heck-an-Heck-Traktionen

#3 von Student , 19.02.2012 15:45

Bei den Zweirichtern war glaube ich vorne gar keine E Kuplung dran, sondern nur am ehemaligen Heck. Zumindest habe ich es so in Erinnerung. Bei den Heck Traktionen wurde nach meiner Erinnerung der hintere TW nur gezogen, anderst war das glaube ich bei dem Großwendezug.....naja alles schon zu lange her xD

Edit: Toll, da war er eine Sekunde schneller als ich^^ Ok bei Heck Traktion habe ich mich wohl geirrt, ist halt doch schon zu lange her....

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RE: Frage zu Heck-an-Heck-Traktionen

#4 von Zonendödel , 04.08.2012 18:56

Ne, bei Hecktraktionen fuhren und bremsten schon beide Triebwagen. Der T4D fährt vorwärts wie rückwärts gleich schnell. Da wurde lediglich mittels Adapter die Steuerung dergestalt umgeändert, daß alles verkehrtherum richtig funktionierte. Man kann ja auch von vorne Rückwärts fahren...Außerdem hätte es einen mörderischen Bremsruck gegeben, wenn der Beschleuniger nicht entsprechend des Fahrzustandes bei den entsprechenden Kontakten gestanden hätte.
Es wird ja lediglich die Richtung umgepolt, der Beschleuniger läuft ja in beiden Fahrzuständen bis Vmax durch.
Alternativ, bei totgelegtem Fahrzeug hinten, hätte ja auch nichts mehr gebremst und der Zug wär somit nicht für Personenbeförderung mehr zugelassen gewesen. Eine Achse pro Fahrzeug darf ausfallen, bei 2 Achsen ist schon Dienstfahrt angesagt. Gleiches galt für die Beiwagenbremsen...

Zumindest wars so, wenn mich meine Erinnerung nicht trübt....

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