RE: ? Zu Böllberger Mühlenbahn

#16 von Feldbahner , 27.04.2009 12:48

So ist es Frank, es gab noch einige andere Beispiele. So hatten wir einmal vor einen in Nietleben abgestellten HHE Wagen zu retten. Die zuständige Wagenmeisterei der Reichsbahn hat sich nicht zuständig gefühlt, aber veranlasst den Wagen zu verschrotten. Einige Teile des Wagens liegen heute noch hinter dem anderen Wagen am Ende des Gleises unter dem Dreck



Feldbahnen, auch mit Berichten aus Halle und Umgebung gibt es hier zu sehen: http://www.kipplore.de/

Gruß

der Feldbahner Andi

 
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RE: ? Zu Böllberger Mühlenbahn

#17 von Hajo , 10.05.2009 16:22

Hallo Rider,
Du hattest kürzlich gefragt, was aus dem Anschlußstumpfgleis bis zur WÜST der Mühlenwerke werden wird.
Wie auf den nachfolgenden neuesten Bildern zu sehen ist, entsteht zwischen der Hafenbahn und dem Mühlenanschlußgleis eine Sitzbankgruppe flankiert von einem kleinen Wäldchen. Diese Ruhezone ist sowohl von der Anschlußweiche als auch von dem Hauptgleis nur über einen zwischen den Schienen angelegten gepflasterten Fußweg zu erreichen.
Auf weiteren Bildern ist zu sehen, wie die völlig maroden über 100 Jahre alten Holzschwellen unter dem Fuß-und Radweg verschwinden und weiter verrotten werden.
Desweiteren hat man durch Anlieferung von Betonsschwellen und woanders geborgener Schienen die Vorbereitungen für den Neubau eines nicht mehr vorhandenen Gleisstückes von ca. 40 m Länge getroffen, um so der Forderung des Denkmalschutzes gerecht zu werden und den späteren Nutzern des Fuß-und Radweges auf jedem Zentimeter der ehemaligen Hafenbahn das Gefühl zu geben, dass man sich auf einer ehemaligen stillgelegten Gleistrasse bewegt.


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RE: ? Zu Böllberger Mühlenbahn

#18 von Hajo , 26.11.2009 10:26

Der Schildbürgerstreich der Stadt Halle beim Weiterbau des Fuß-und Radweges auf der ehemaligen Hafenbahn geht auf dem nächsten Bauabschnitt von der Meseberg-Saalebrücke bis zunächst zum Holzplatz (In Verlängerung der Genzmer Brücke) weiter. Gemäß Auschreibung ist nunmehr vorgesehen, dass die über 100-jährigen Holzschwellen komplett entfernt und durch Betonschwellen ersetzt werden. Man könnte denken, die Stadt plant einen Neuaufbau der Hafenbahn. Aber wir wissen ja, die Stadt hatte ja die Hafenbahntrasse zum Denkmal erklärt und wollte davon nicht abrücken und so müssen also zum Schein und unter Inanspruchnahme von EU-Fördergeldern die Gleise erhalten werden und in den Rad-und Fußweg integriert werden!!!
Bei dem letzten Bauabschnitt bis zur Fritz Warneckstraße wurden so auch durch den Wiederaufbau nicht mehr vorhandener Gleisabschnitte Mehrkosten in Höhe von 350 000 Euro "verbraten" .

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