Kantine VE Verkehrsbetriebe

#1 von FTB , 26.12.2019 17:21

Derzeit wird die alte Kanine der VE Verkehrsbeztriebe Halle aus alten DDR-Zeiten abgerissen. Die Kantine war bis etwa 1996/97 in Betrieb.
Außer Kantine mit Küche und Speisesaal waren auch noch ein WtB-Kiosk, eine Bibliothek für die Betriebsangehörigen und im Keller ein Schießstand der GST untergebracht.


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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#2 von Maximilian B. , 26.12.2019 19:07

Das sollen neue Mitarbeiterparkplätze werden.
Wird ja auch Zeit, nachdem das Gebäude fast vollständig ungenutzt blieb außer als Abstellkammer für den Haltestellendienst der HAVAG.

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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#3 von Locator , 06.01.2020 17:33

Hallo, wo befand sich diese eigentlich?


MfG Locator

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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#4 von Maximilian B. , 07.01.2020 15:53

Na am Betriebshof Freiimfelder Straße zwischen dem Hauptgebäude und der Leitstelle, Ausfahrt, Busabstellfläche.

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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#5 von firechef01 , 07.01.2020 19:06

Stimmt nicht ganz. Die Kantine befand sich in der Straße "Freimfelde" gleich hinter dem Gebäude mit der Tordurchfahrt und der jetzigen Leitstelle. Zugang war nicht öffentlich, nur innerhalb des Betriebsgeländes. War auch ein schöner Saal angegliedert, wo Betriebsfeten gefeiert wurden. Stand aber nach der Umstellung auf HAVAG ewige Zeit leer. Und Leerstand, der nichts bringt, muß beseitigt werden


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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#6 von FTB , 08.01.2020 14:52

Noch zwei weitere Fotos. Hinter dem schon ausgebrochenen Fenster auf dem ersten Foto befand sich die WtB-Verkaufsstelle. Die wurde schon etwa 1992 zu gemacht. Auf dem zweiten Foto der Speisesaal. Der Speisesaal war in zwei gleich große Bereiche unterteilt, einmal für die Verwaltungs- und zum anderen für die Werkstatt-Mitarbeiter. Die Verwaltungsmitarbeiter saßen auf weichen kunstlederbezogenen Stühlen, die Leute aus der Werkstatt auf einfachen Stahlrohrstühlen mit Sitzflächen aus Spanholz.


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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#7 von firechef01 , 08.01.2020 19:58

@FTB
Ich weiß nicht, wo Du Deine Informationen her hast, aber irgendwie stimmen Deine Informationen nicht.
Ich selber habe bei den VE Vehrkehrsbetrieben Halle/S als Tramkutscher gearbeitet, noch auf ET 74 und dann auf Tatra. War zwar nur ne kurze Zeit, da ich dann zur Nazionalen Volksarmee eingezogen wurde (1980) und anschließend wieder bei der "Breitspur", sprich DR, angefangen hatte.
Aber ich habe noch viele ehemalige Arbeitskollegen und Freunde aus der damaligen Zeit; daher bin ich ich immer noch auf dem Laufenden, was bei der Havag passiert.
Ein WtB gab es bestimmt nicht, es war die offizielle Kantine, welches außerhalb der Öffnungszeiten des Speisesaals geöffnet war. Richtig ist, das die Monteure einen abgegrenzten Bereich hatten, da sie sich nicht zur Mittagspause umziehen mußten. Trotzdem gab es an der Bestuhlung keine Unterschiede; die Fahrer saßen genau wie das andere personal auf den in allen Kantinen gebräuchlichen 4- oder 6-Tischen mit den normalen Holzstühlen


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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#8 von FTB , 09.01.2020 06:19

Doch, genau den WtB gab´s. Verkauft hat da drin eine Frau H. (Name tut jetzt nichts zur Sache).
Die Kantine selbst hatte ab 8 Uhr geöffnet. Außerhalb deren Öffnungszeiten wurde die Versorgung an einer kleinen Luke sicher gestellt (nicht zu verwechseln mit dem WtB!).
BTW: VBH-Mitarbeiter von 09/1981 bis 12/1994.


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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#9 von firechef01 , 09.01.2020 19:53

@FTB
Gut, dann war es nach meiner Zeit. Bin Ende 1980 zur Stiefeltruppe eingezogen worden, danach, wie gesagt, wieder bei der DR angefangen. Daher gebe ich mich geschlagen.


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RE: Kantine VE Verkehrsbetriebe

#10 von FTB , 11.01.2020 11:21

> Daher gebe ich mich geschlagen.

Da drum gings doch auch gar nicht. Ich gebe nur meine Erinnerungen aus den 80ern, vor allem späten 80ern wieder.
Interessant vielleicht noch das Mittagbrot in der Kantine: Für Lehrlinge 40 DDR-Pfennige, für alle anderen 60 DDR-Pfennige. Serviert auf den DDR-typischen Menüschalen aus Plaste. Ab und an gab´s auch Diät-Essen. Jedoch nur dem Namen nach. Das war eigentlich meist höherwertige s Essen und im Ausnahmefall bekam man das auch so.
Bockwurst mit Brötchen gab´s für den DDR-Standardpreis von 85 Pfennigen. Wenn die Bockwürste aber schon länger im Kocher drin waren (was gelegentlich passierte) , konnten die schon mal ausgelaugt und dann sehr geschmacklos sein.
Der Kaffee kostete in der Mitropa-Tasse (jedoch ohne Mitropa-Lego) 50 DDR-Pfennige.


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