Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#1 von marcel , 29.11.2009 10:08

Wer es noch nicht gelesen hat, hier eine kurze Zusammenfassung:

- Kreisverkehr an Kreuzung Berliner- / Paracelsustr.
- LSA an Kreuzung LuWu
- Fussgängerzone im Bereich der 'Haupthaltestelle' "Am Steintor" bis zur Kreuzung LuWu
(Autoverkehr über Magdeburger- und westliche Krausenstr.)
- Entfall der jetzigen Hst. der Linie 12 --> fährt über westliche Krausenstr zur 'Haupthaltestelle'
- Wendeschleife um den Park am Steintor.

Hier kann man den ganzen Artikel mit den dazugehörigen Plänen nachlesen.

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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#2 von SaaleBulls83 , 29.11.2009 10:16

Danke für die info. Da weiß ich ja schon das ich das Steintor meiden werde wenn ich mal in Halle bin!!

 
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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#3 von G-e-o-r-g-V , 29.11.2009 10:21

Wiseo? Die Umbauten sollen doch frühestens 2013 beginnen.

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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#4 von SaaleBulls83 , 29.11.2009 14:34

Achso. Naja meinte eigentlich auch mehr wenn die da umbaun. Bin ja mal gespannt wie es dort dann abläuft wenn die mit dem Umbau fertig sind.

 
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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#5 von FTB , 01.12.2009 11:50

Schön, daß alte Pläne von vor etwa 10 (???) Jahren wieder aufgegriffen werden. Für notwendig halte ich den Umbau schon länger.
Aber wozu soll die Schleifenfahrt am Steintor gut sein?
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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#6 von Paul+Paula , 01.12.2009 13:23

Zitat von FTB
Schön, daß alte Pläne von vor etwa 10 (???) Jahren wieder aufgegriffen werden. Für notwendig halte ich den Umbau schon länger.
Aber wozu soll die Schleifenfahrt am Steintor gut sein?
FTB



...Böse Gedacht....
.. um die SL 1 am Steintor enden zu lassen und den Rest in Richtung Frohe Zukunft mit Bus zu bedienen...

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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#7 von Michael , 01.12.2009 13:30

Damit auch die Linie 12 die Haltestelle in der Großen Steinstraße (bessere Umsteigemöglichkeiten, behindertengerechter Ausbau dieser Haltestelle) bedienen kann, soll sie künftig einen Schlenker durch die westliche Krausenstraße machen, wozu durch diese Gleise gelegt werden müssen.

Dass man dabei auch noch die notwendigen Weichen einbaut, um das Ganze im Bedarfsfall auch als Wendeschleife nutzen zu können, ist doch in Ordnung. Oder wünscht sich hier jemand allen Ernstes, dass sich die Planungsfehler vom Umbau des Franckeplatzes mit Einsparungen an der falschen Stelle wiederholen?

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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#8 von Marko , 01.12.2009 22:14

Interessanter Ansatz !
Ich hatte schon vor längerer Zeit mal eine ähnliche idee - habe sie mir aber nicht patentieren lassen....dann wäre ich jetzt stinkreich !
Nee mal im Ernst: Die Sache erscheint mir teilweise recht aufwändig; aber Vorteile sind klar:
- nur ein Haltestellenbereich
- die Hauptlinien fahren wie gewohnt direkt, nur die 12 muss einen Extrahaken schlagen
- Haltestelle im Fußgängerbereich
- Möglichkeit von Wendemanövern (praktisch, auch wenn zum Zeitpunkt der Realisierung vsl. nur noch 2-Richter fahren werden)
Nachteile sehe ich darin, dass sich im Bereich Krausenstraße Behinderungen für die Tram ergeben können (hier läuft der gesamte Verkehr von/zur Steinstraße); auch ist es für Außenstehende etwas verwirrend, dass die Bahnen zum HBF von beiden Bahnsteigen (also entgegengesetzt) abfahren...

Meine Idee wäre, den Platz nur im Einrichtungsverkehr zu umrunden und die Haltestellen so zu legen, dass sie alle zur Platzmitte ausgerichtet sind - dabei halten dann alle Bahnen an der letzten Haltestelle des Dreiecks vor Verlassen des Platzes. (Ich glaube in München gab es mal so eine ähnliche Lösung). Mit Einrichtungswagen hieße das: Betrieb im Uhrzeigersinn; mit Zweirichtern wäre aber auch ein entgegengesetzter Betrieb ohne Kreuzung der Gegengleise denkbar (bei Nutzung der linkseitigen Türen). Vorteil ist die eindeutige Zuordnung Haltestelle zu Fahrtrichtung; die Umsteigewege verliefen innerhalb des Platzdreieckes (Grünanlage). Klarer Nachteil ist, dass jede Linie in einer Richtung einen Extrahaken schlägt.
Eine gegenseitige Behinderung der Bahnen an den Haltestellen lässt sich durch Überholgleise für die durchfahrenden Bahnen umgehen - müsste vom Platz her passen - immerhin sieht der aktuelle Plan ja auch Zweigleisigkeit vor.

So - und nun zerreisst mich

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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#9 von DerH6er , 02.12.2009 01:03

Zitat von Marko

Meine Idee wäre, den Platz nur im Einrichtungsverkehr zu umrunden und die Haltestellen so zu legen, dass sie alle zur Platzmitte ausgerichtet sind - dabei halten dann alle Bahnen an der letzten Haltestelle des Dreiecks vor Verlassen des Platzes. (Ich glaube in München gab es mal so eine ähnliche Lösung).


Welche Münchner Hst meinst Du? Mir kommt da nur Sendlinger Tor in die Denkblase. Was an der Münchner Frechheit - ähhhhhhhhhh Freiheit - nach Inbetriebnahme der Tram 23 wird weiß ich nicht.

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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#10 von FTB , 02.12.2009 08:52

Zitat von Marko

Meine Idee wäre, den Platz nur im Einrichtungsverkehr zu umrunden und die Haltestellen so zu legen, dass sie alle zur Platzmitte ausgerichtet sind - dabei halten dann alle Bahnen an der letzten Haltestelle des Dreiecks vor Verlassen des Platzes. (Ich glaube in München gab es mal so eine ähnliche Lösung). Mit Einrichtungswagen hieße das: Betrieb im Uhrzeigersinn; mit Zweirichtern wäre aber auch ein entgegengesetzter Betrieb ohne Kreuzung der Gegengleise denkbar (bei Nutzung der linkseitigen Türen).


Seitenwechselnde Türennutzung ist im Großstadtverkehr nicht praktikabel. Rollstuhlfahrer und Muttis mit Kinderwagen müssten dann die Seiten wechseln. Hier sehe ich auch ein gewisses Konfliktpotential, was sich wahrscheinlich kein Verkehrsbetrieb antun möchte.
Was bei U- und S-Bahn geht (mit anderen Fahrzeugbreiten), ist im eher kleinteiligen Straßenbahnverkehr nur schwer machbar.
Endstellenbereiche wie Göttinger Bogen nehme ich da mal aus.
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RE: Umbau / Umgestaltung "Am Steintor"

#11 von truestepper , 02.12.2009 22:56

Zitat von DerH6er

Zitat von Marko

Meine Idee wäre, den Platz nur im Einrichtungsverkehr zu umrunden und die Haltestellen so zu legen, dass sie alle zur Platzmitte ausgerichtet sind - dabei halten dann alle Bahnen an der letzten Haltestelle des Dreiecks vor Verlassen des Platzes. (Ich glaube in München gab es mal so eine ähnliche Lösung).


Welche Münchner Hst meinst Du? Mir kommt da nur Sendlinger Tor in die Denkblase. Was an der Münchner Frechheit - ähhhhhhhhhh Freiheit - nach Inbetriebnahme der Tram 23 wird weiß ich nicht.




Dies ist am Sendlinger Tor nicht der Fall -> Normale Haltestellenanlage mit Wendekreis. Keine Bahnsteige auf der Innenseite.

Linie 23 bekommt eine ganz normale eingleisige Wendeschleife gefahren gegen den Uhrzeigersinn. (Eröffnung in zwei Wochen ... Werd mir wahrscheinlich die Einweihung anschauen.)

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