Ankerlinie

#1 von FTB , 07.08.2009 09:28

Was ist eigentlich in Halle die "Ankerlinie", an der sich in der Fahrplangestaltung alle anderen Linien ausrichten?
Ich denke mal, daß es die "2" als Linie mit der "gefühlt" höchsten Fahrgastnachfrage ist.
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RE: Ankerlinie

#2 von MGT6D 631 , 07.08.2009 16:54

Hallo,

ich habe mal gehört, das zuerst die Linie 5 gemacht wird, weil sie die längste Linie ist und auch einige eingleisige Streckenabschnitte vorzuweisen hat. Danach die Linie 2, weil sie mit der 5 zusammen zwischen Damaschkestraße und Rennbahnkreuz verkehrt. Und so weiter..
Gruß

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RE: Ankerlinie

#3 von truestepper , 11.08.2009 21:44

Die Linie 5 gibt durch ihre eingleisigen Abschnitte tatsächlich die Taktlagen vor. Eingleisige Abschnitte begrenzen die Intervalle möglicher Wendezeiten an den Endpunkten. Die Abfahrtszeiten sind allerdings beweglich, sofern man immer entsprechend auch die Gegenrichtung anpasst. Man kann also frei wählen, ob man die Linie 5 z.B. am Steintor zur Minute 5, 8, 10 oder was auch immer ankommen lässt, sofern man auch die Taktlagen der Gegenrichtung entsprechend verändert.

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RE: Ankerlinie

#4 von Sören Jandt , 12.08.2009 10:47

Hi,
na beliebig verschiebbar ist das aber auch nicht, da der Fahrplan der 5 nicht nur von den eingleisigen Streckenabschnitten, sondern auch von den Anschlüssen anderer (z.B. S-Bahn am Rosengarten oder DB in Bad Dürrenberg) abhängig ist.

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RE: Ankerlinie

#5 von truestepper , 12.08.2009 18:24

Na bei derartigen Randbedingungen stellt die Linie 5 tatsächlich das Gerüst dar.

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RE: Ankerlinie

#6 von Marko , 20.08.2009 22:41

Njaja - bei der damaligen Umbenennung der Buslinien (Anfang 1991) gab es für mich kein erkennbares System, wie aus den Buchstaben nun Nummern wurden; halbwegs konsequent war, dass die alten VBH/Havag-linien als 20er und die Haneu/OBS-Linien als 30er und 40er eingruppiert wurden , neue Linien wurden dann diesen Nummerngruppen zugeschlagen (Haneu: die 32 als verkürzte und später verlängerte T/31) sowie die damals neuen 37, 39,41 und 42. Ansonsten wurde hier die alphabetische Reihung keinesfalls als Massstab genommen, : R -> 34; S -> 33; T -> 31; U -> 40; V -> 36; W -> 35 (?) Z-> 38 (?) - dann wurde passenderweise noch die K342 zur 42 ungeeselt.
Eine gewisse Logik liesse sich noch dahin interpretieren, dass auf der Büschdorfer Strecke damals die Tramlinien 7 und 9 fuhren; als Busse passenderweise die 27 (G), 29 (C) und 37 (neu), aber woanders passte das dann nicht so zusammen und im Sommer 92 kam dann eh die große Netzreform...

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